Februar 2019 gegenüber Januar 2019 Industrieproduktion im Euroraum um 0,2% gesunken

Unverändert in der EU28.

Im Februar 2019 sank die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber Januar 2019 im Euroraum (ER19) um 0,2% und blieb unverändert in der EU28, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Januar 2019 war die Industrieproduktion im Euroraum um 1,9% und in der EU28 um 1,3% gestiegen. Gegenüber Februar 2018 ging die Industrieproduktion im Februar 2019 im Euroraum um 0,3% zurück und stieg in der EU28 um 0,3%.

Im Euroraum sank die Produktion von Energie im Februar 2019 gegenüber Januar 2019 um 3,0%, von Investitionsgütern und von Gebrauchsgütern um 0,4% und von Vorleistungsgütern um 0,1%, während die Produktion von Verbrauchsgütern um 0,9% zunahm.
In der EU28 sank die Produktion von Energie um 2,2% und von Investitionsgütern um 0,2%, während die Produktion von Gebrauchsgütern unverändert blieb, und die Produktion von Vorleistungsgütern um 0,2% und von Verbrauchsgütern um 0,7% zunahm. Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten Litauen (-4,7%), Griechenland (-2,7%) und Kroatien (-2,3%) die stärksten Ruckgänge der Industrieproduktion. Die größten Zuwächse wurden in Polen (+1,7%), Bulgarien (+1,5%) und Ungarn (+1,0%) registriert.
Im Euroraum sank die Produktion von Energie im Februar 2019 gegenüber Februar 2018 um 5,9% und von Vorleistungsgütern um 0,6%, während die Produktion von Gebrauchsgütern um 0,2%, von Investitionsgütern um 0,5% und von Verbrauchsgütern um 2,8% zunahm.
In der EU28 stieg die Produktion von Verbrauchsgütern um 3,1%, von Gebrauchsgütern um 0,7%, von Investitionsgütern um 0,5% und von Vorleistungsgütern um 0,4%, während die Produktion von Energie um 4,4% zurückging. Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten Lettland (-3,1%), Portugal (-2,9%) und Deutschland (-2,0%) die stärksten Rückgänge der Industrieproduktion. Die größten Zuwächse wurden in Polen (+6,8%), Bulgarien (+6,6%) und Ungarn (+5,9%) registriert.

Geografische Informationen:
Zum Euroraum (ER19) gehören Belgien, Deutschland, Estland, Irland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Italien, Zypern, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Portugal, Slowenien, die Slowakei und Finnland.
Zur Europäischen Union (EU28) gehören Belgien, Bulgarien, Tschechien, Dänemark, Deutschland, Estland, Irland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Kroatien, Italien, Zypern, Lettland, Litauen, Luxemburg, Ungarn, Malta, die Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, die Slowakei, Finnland, Schweden und das Vereinigte Königreich.

Methoden und Definitionen:
Der Index der Industrieproduktion misst die Entwicklung des Produktionsvolumens der Industrie ohne Baugewerbe auf der Grundlage von kalender- und saisonbereinigten Daten. Die saisonbereinigten Reihen werden für den Euroraum und die EU berechnet, indem die nationalen saisonbereinigten Daten aggregiert werden. Für die Mitgliedstaaten, die ihre Daten nicht um saisonale Effekte bereinigen, führt Eurostat die Saisonbereinigung durch. „Industrie insgesamt” umfasst die Abschnitte B bis D der NACE Rev.2. Fehlende Daten von Mitgliedstaaten für die letzten Monate werden zur Berechnung der Euroraum- und EU-Aggregate geschätzt.


Revisionen und Zeitplan:
Gegenüber den in der Pressemitteilung 45/2019 vom 13. März 2019 veröffentlichten Daten wurde die monatliche prozentuale Veränderung für Januar 2019 im Euroraum von +1,4% auf +1,9% und in der EU28 von +1,0% auf +1,3% revidiert. Die jährliche prozentuale Veränderung wurde im Euroraum von -1,1% auf -0,7% und in der EU28 von -0,4% auf -0,2% revidiert.

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